Freitag, 26. März 2010

Gähn: FCN-Hoffenheim 0-0

So ein 0:0 ist ja mit das langweiligste, was man sich als Fußballanhänger so vorstellen kann. Im Selbstversuch hab ich jetzt mal überlegt, was nach einer anderweitig ereignisreichen Woche von meinen umgerechnet 11,47 € Eintrittskosten an Erinnerungen so hängen geblieben ist. Und ich muss feststellen - nicht viel.

Wie beim Pokalspiel bin ich zufällig wieder zeitgleich mit den Hoffenheimer Anhängern zum Stadion gelaufen. Kamen mir damals mehr vor, aber vielleicht ist der ein oder andere "Hoffema Jung" ja vom Bandwaggon (ein schöner amerikanischer Ausdruck für Erfolgsfans) gefallen, nachdem es nicht so lief. Im Auftreten der ultratypisch gekleideten Anhänger steht der dörfliche Traditionsverein (das 1899 haben sie ja zum Glück im Namen gelassen, so dass keiner auf die Idee käme, es handele sich nur um einen Retortenclub) langjährigen Bundesligisten jedenfalls in nichts nach.

Nach den jüngsten Erfolgen des Clubs kamen letztendlich auch offiziell gut 40000, um zu sehen, ob der FCN dem im Pokalspiel haushoch überlegenen Dorfverein diesmal auf Augenhöhe begegnen kann.

Ums vorweg zu nehmen: er kann. Hauptsächlich deswegen, weil Hoffenheim seine Spielkunst seit dem September aufgrund von Verletzungen und eingebrochenem Selbstvertrauen um mehrere Klassen reduziert hat.

Hängen blieb an erwähnenswertem lediglich, dass Ibisevic mittlerweile nicht die Form eines Bundesligatopstürmers hat, da er die besten Gelegenheiten für Hoffenheim ausließ (drei von insgesamt vier guten Chancen, aufgeteilt auf jeweils zwei Spielsituationen).

Da der Club aber auch lediglich vereinzelt ein paar kleinere Gelegenheiten aufweisen konnte, wurde es ein eher langweiliger Nachmittag. Einige wenige seltsame Schiedsrichterentscheidungen von Kinhöfer und schon war das Spiel wieder rum. Wobei "schon" sich durchaus ziehen kann - vor allem, wenn man Nachtschicht zuvor hatte und dadurch sowieso akut einschlafbedroht ist.

Auch die komplette Farbpalette an Fußballschuhen, die die Hoppschen Jungs so vorführten, konnte nur kurz unterhalten. Ein (farben-)prächtiges Spiel war es trotzdem sehr selten.

Als Fazit bleibt ein Punkt gegen den Abstieg und die Hoffnung, dass gegen den Karnevalsverein ein paar Tore mehr fallen. Sind ja doch das Salz in der Suppe...

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    In den frühen 30ern, gefühlt noch lang nicht so alt. FingerHaus Medley 300, frei geplant

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